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Unbedenklicher Süßstoff ?

Bei ARTE lief schon des öfteren die Dokumentation „Unser täglich Gift“. Der Film beschäftigt sich mit drei Themen: Pestizide, Aspartam und Bisphenole. Ich möchte hier den mittleren Teil (ab ca. 47 Minuten) des Filmes aufgreifen, das Aspartam (E951), der Süßstoff, der in vielen Light-Produkten enthalten ist und von allen offiziellen Stellen als gesundheitlich unbedenklich eingestuft wird.

Die Kernaussagen des Films:

Die erlaubte tägliche Dosis war 40 mg/kg, ab 1981( Markteinführung) wurde in den USA einfach mal so auf 50 mg/Tag erhöht, obwohl es zu Anfang Bedenken gegen Aspartam gab und noch Studien zur Risikoeinschätzung ausstanden. Dazu muss man wissen, dass Donald Rumsfeld im Vorstand der Firma Searle (den Herstellern von Aspartam) saß.
Als er unter Reagan politisch Einluss nehmen konnte ernannte er einen neuen FDA-Chef und alle bedenklichen Studien die der FDA (US-Zulassungsbehörde) gegen Aspartam verschwanden auf wundersame Weise. Das ganze Zulassungsverfahren basiert nunmehr auf (zweifelhaften) Studien von Searle.

Bis zum Jahr 1996 waren von 164 Aspartam-Studien 74 von der Aspartam-Industrie gesponsort.
Ausnahmslos alle gesponsorten Studien halten Aspartam für unbedenklich.
Ausnahmslos alle ungesponsorten Studien halten Aspartam für gesundheitlich bedenklich.

Laut Studien führt Aspartam vermehrt zu Lymphomen, Leukämien und Brustkrebs bei Ratten. Eine Studie zeigt Zunahme von Hirntumoren bei Ratten.
Alle Studien gegen Aspartam wurden von FDA und EFSA (europäische Zulassungsbehörde) aufgrund methodischer Mängel abgelehnt. Z.B. hätten die Ratten Atemwegserkrankungen gehabt und das verursache Krebs. Die nicht mit Aspartam gefütterten Ratten hatten aber genauso viel Atemwegserkrankungen und bekamen keinen Krebs.
Übrigens arbeiten auch einige EFSA-Mitglieder bei der Lebensmittelindustrie.

Fazit des Films: Die Industrie kontrolliert die Zulassungen im Lebensmittelbereich
(und für die steht natürlich unser Wohlergehen an erster Stelle).

Fakt ist, dass von 1980 bis 1995 bei der FDA 7232 Beschwerden über ca. 90 verschiedene Nebenwirkungen von Aspartam eingereicht (und mehr oder weniger ignoriert) wurden. Die häufigsten Symptome waren: Kopfschmerzen, Schwindel, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Sehstörungen, Durchfall, Krämpfe, Krampfanfälle, Gedächtnisstörungen, Hautausschläge und andere neurologische Symptome.

Gerade der Zusammenhang mit Kopfschmerzen, Migräne und epileptischen Krampfanfällen wird von vielen amerikanischen Ärzten bestätigt, allerdings gibt es keine Studien dazu. Wer will die auch ?

Fakt ist außerdem, dass Aspartam bei Ratten Lymphome, Leukämien und andere Krebsarten fördert und dieses erhöhte Krebsrisiko von der aspartamtrinkenden Mutter auf das Ungeborene übertragen wird.

Zudem scheinen Diät-Sodas (die i.d.R. Aspartam enthalten) das Risiko für Nierenversagen bei Frauen zu verdoppeln, was natürlich besonders toll für die ohnehin schon nierengefährdeten Diabetiker ist, denen man das Zeugs teilweise empfiehlt.


Nachtrag 2017:

Wie bei vielem, macht die Dosis das Gift. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik ließ mich zu dem Schluss kommen, dass 0,5 L eines light-Getränkes pro Tag sehr wahrscheinlich von der aus Aspartam entstehenden Methanolmenge (30 mg) her unbedenklich ist. Obst, Gemüse und Säfte enthalten zum Teil vergleichbare Mengen an Methanol. Wichtig für den Methanolabbau ist Folsäure, die natürlich in Pflanzen drin ist und im Cola-Light nicht drin ist.
Den beiden anderen Komponenten im Aspartam (Asparaginsäure und Phenylalanin) kann man in diesen Dosierungen definitiv auch nichts anhängen.
Youtube:
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