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Vitamin D und Magnesium.

In meinem Post zu Vitamin-D sind ja viele tolle Wirkungen von Vitamin-D beschrieben.
Es scheint ja auch Fakt zu sein, dass man jahrelang den tatsächlichen Bedarf und die Sonnenexposition vor allem im Winter unterschätzt hat. Deshalb wurden auch die Normwerte für Blutspiegel und Tagesbedarf erhöht. Aus diesem Grund nehmen viele naturheilkundlich orientierte Menschen Vitamin-D zu sich.

Aber, wenn man zusätzlich Vitamin-D einnimmt, dann sollte man auf seine Magnesiumspiegel achten und am besten auch Magnesium oder magnesiumreiche Kost zu sich nehmen, weil:

Vitamin-D-Mangel kann zu Magnesiummangel führen.

Magnesiummangel kann zu Vitamin-D-Mangel führen.

Da Vitamin-D-Mangel zu Calciummangel führt, kann logischerweise auch Magnesiummangel zu Calciummangel führen und somit zur Entwicklung einer Osteoporose beitragen.

Wer's mir einfach so glaubt, kann jetzt aufhören zu lesen.
Wer's genauer wissen will, muss weiterlesen, was aber ein wenig medizinisches Grundwissen voraussetzt.

Die Magnesiumaufnahme im Darm wird durch Vitamin-D und Parathormon gesteigert.
Die Magnesiumausscheidung über die Niere wird durch Vitamin-D und Parathormon gehemmt.
Beides führt zu einer Erhöhung der Blutspiegel von Magnesium.

Magnesiummangel führt zu einer Vitamin-D-Resistenz (das heißt, es wirkt nicht mehr richtig).
Im Blut bestimmt man 25-OH-Vitamin-D, die unwirksame Speicherform. In der Niere wird aus diesem, je nach Bedarf, dann das wirksame 1,25-Vitamin-D (Calzitriol) gebildet. Der letzte Syntheseschritt des Vitamin-D in der Niere benötigt Magnesium und Parathormon. Das heißt, bei Magnesiummangel können die Blutspiegel von 25-OH-Vitamin-D normal sein, aber es wirkt trotzdem nicht richtig. Das ist tückisch !!!

Andererseits klagen manchmal Menschen, die anfangen Vitamin-D einzunehmen über Symptome wie z.B. Muskelkrämpfe und Verstopfung (ging mir selbst so). Das sind keine Nebenwirkungen vom Vitamin-D. Wenn der Körper plötzlich mehr Vitamin-D zur Verfügung hat, dann braucht er automatisch auch mehr Magnesium für die Aktivierung in der Niere und geht an die körpereigenen Magnesiumreserven. Also, wenn man Vitamin-D substituiert und irgendwelche Symptome entwickelt, dann sollte man am besten erst einmal die Symptome des Magnesiummangels oder Calciummangels nachschauen.

Der Magnesiummangel wiederum kann zu einem Abfall und zu einer Resistenz von Parathormon führen, was dann sekundär einen Calciummangel mit sich bringt, weil die primäre Wirkung von Parathormon die Erhöhung des Blutcalciumspiegels ist. Der Calciummangel wird natürlich verstärkt durch die Vitamin-D-Resistenz, weil Vitamin-D für die Calcium-Aufnahme im Darm besonders wichtig ist und somit auch wichtig für die Calciumspiegel im Blut ist. In einem solchen Fall kann man den Calciummangel natürlich am besten mit Magnesium wieder ausgleichen.

Wer's jetzt noch genauer wissen will, kann sich die Datei „Vitamin-D und Magnesium.pdf“ downloaden und zu Gemüte führen.
Wer's dann immer noch genauer wissen will, muss sich die dort aufgeführten Originalquellen besorgen.
Vitamin-D und Magnesium.pdf